Mittwoch, 4. Mai 2011

BÜRGERWEHR

Bürgerwehr ist etwas sehr effektives. Ich selbst habe hier in Paraguay auch schon daran teilgenommen. Und einmal habe ich sogar selbst eine aufgestellt. Da ich gute Schusswaffen habe bin ich beliebt. Hier hat ja jeder brave Bürger irgend eine Knarre. Natürlich die Banditen auch sehr oft. Hier kann die Polizei einen nicht beschützen. Offen gesagt, nicht mal in Deutschland klappt dies. Wie auch, denn sonst müsste hinter jedem Bürger ein Polizist herlaufen.

An und für sich passiert in meiner Gegend selten etwas. Ich lebe in einem Gemüseanbaugebiet wo hauptsächlich arbeitssame Menschen leben. Es ist ländlich hier und man kennt sich. Aber vor Kurzem haben  zwei Überfälle auf Frauen stattgefunden die mit dem Bus von ihrer Arbeitsstelle kamen. Sie wurden gottseidank nur bestohlen. Es ist hier jetzt der Anfang von der Winterszeit und es wird früh Nacht. Nun gut, es ist bekannt dass diese Strauchdiebe überwiegend von der Umgebung sind. Sonntags, nach dem Kirchgang, hat sich die Nachbarschaft getroffen und sich auf Abwehrmassnahmen geeinigt. Es wurde Streife gegangen und ab und zu ein verabredeter Schuss losgelassen. Dies hatten wir ein paar Tage gemacht und dann war Ruhe.

 Wenn wir diese Burschen allerdings erwischt hätten wäre es böse für sie ausgegangen. In solchen Fällen wird die Polizei meistens nicht eingespannt sondern das Strafgericht sofort mit einer gehörigen Tracht Prügel durchgezogen. Hätten sie Schusswaffen benützt hätte es durchaus Tode geben können. Solche Dinge werden polizeilich aufgenommen und dann spricht man nicht mehr darüber. Hier bekommt man wenig Schwierigkeiten bei Notwehr. Vor allen Dingen bei Bürgerwehren. Man hat noch einen gesunden Menschenverstand. Und deshalb sind wir da draussen relativ sicher und es passiert weniger als in Deutschland.

Es ist eine Tatsache, dass Abschreckung die beste Verteidigung ist. Ich bin ab  und zu darauf aufmerksam gemacht worden, dass man meinen Krämerladen überfallen will. Immer wieder brüsten sich die Gauner bei ihren Amigos um anzugeben. Aber immer mal wieder singt einer davon. Und so erfährt man diese Dinge halt über vier Ecken. Dann habe ich mir einen Satan von Hund angeschafft. Ein brasilianischer Fila. Fast so gross wie eine deutsche Dogge nur schwerer. Sie wurden früher zur Sklavenjagd benützt. Dann habe ich mir zu meiner 9 mm Handflag eine 8-schüssige Schrottflinte gekauft. Die Dinger welche sie oft in Hollywood-Filmen benützen. Schwarzenegger hat sie oft einarmig benützt. Wie er das angestellt hat ist mir Schleierhaft. Denn dieses Ding hat einen Granatenrückschlag. Besonders bei Grobschrott das ich benütze.

Wenn ich damit über die Strasse zu meinem anderen Haus gehe um nach dem Rechten zu sehen zeige ich dieses edle Verteidigungsinstrument gerne. Fast hätte ich es vergessen, ich wurde die ganzen Jahre seit ich hier wohne nie überfallen. Die Ganoven machen einen grossen Umweg um unser Anwesen herum. Ich habe dafür gesorgt, dass man mich respektiert. Wenn ich arbeite und der Planet sticht ziehe ich mir gerne eine Militärmütze an. (Ich war vor fast fünzig Jahren ja wirklich beim Bund). Und ich zeige noch gerne die paar Bilder herum die ich noch vom Militär habe. Und offen gesagt, wenn mich einer bedroht schiesse ich sofort. Man darf in einem Entwicklungsland mit anderen Gepflogenheiten kein Weichei sein.Aber es ist alles halb so schlimm. Ich bin noch nie in 27 Jahren in eine Schiesserei gekommen. Noch nie wurde ich mit dem Messer bedroht. Das Leben ist nicht aufregender als in Deutschland. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Deutschland ist ein Sonderfall weil die Leute das Waffenverbot gesetzestreu befolgen. Ein Fehler. Denn Bürgerwehren aufzustellen ist einfach. Aber sollen die mit Holzgewehren herumlaufen? Überlegt es gut, liebe Leute. Denn die kriminellen Elemente scheren sich um kein Gesetz. Hilflos zusehen wie seine Familie, die Freunde usw. niedergeknallt werden ist nicht schön. Besonders wenn man als Letzter dran ist und flehen und winseln nichts nützt. In Aussnahmezuständen ist es gut wenn man bis an die Zähne bewaffnet ist. Lasst euch das von einem alten Hasen sagen.

1 Kommentar:

  1. Meine beiden Söhne habe ich aufgefordert, in einen Schützenverein beizutreten; denn das Gewaltmonopol des Staates ist bei uns partiell entfallen: Faustrecht und Waffen sind deswegen erforderlich.

    Hierzu:

    http://selbstversorger-blog.over-blog.de/article-na-zum-gluck-ging-das-in-die-hose-67169376.html


    und meinen Artikel in http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1653 vom

    14.02.2011

    Heute fand um 8:15 Uhr im SWR2 eine Besprechung der gestern mißglückten Volksabstimmung zum Waffenverbot in der Schweiz statt. Die Redakteure des SWR2 schäumen vor Wut. Schon um 7:20 Uhr hat einer von ihnen versucht die Frauen gegen die Männer auszuspielen. Die Frauen wollten nicht, daß die Männer Waffen hätten; denn die Männer würden ihre Frauen mit Waffen bedrohen. Das geringe Demokratierverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kam eklatant zu Vorschein. Obwohl 57 % der schweizer Stimmberechtigten für die Beibehaltung der Waffen votierten, fing der Redakteur um 8:15 Uhr gleich mit der „Sturheit der Waffennarren“ an. Es wimmelte nur so von Ausdrücken wie „schießwütig“. Der Redakteur hatte natürlich nur eine Frau der Anti-Waffen-Liga am Telefon namens Ruth Schweikert, die ihm zwar in manchem rechtgab, aber auch darauf hinwies, daß unter den Waffentoten auch Selbstmörder sind. Da die Schweiz die höchste Suizidrate in Europa hat, ist das wieder bezeichnend für die Zahlen-Manipulation der deutschen Redakteure.

    In der gestrigen Darstellung von Peter Scholl-Latour der islamischen Welt konnte man sehen, daß im ganzen Orient die Männer ihre Waffen zeigen. Warum nicht wie in Amerika auch bei uns? Man hat die deutschen Männer kastriert und die Frauen gegen sie aufgehetzt zum Zwecke des divide et impera.

    Aus: http://www.mmnews.de/index.php/etc/7284-deutsche-haben-63-mio-schusswaffen

    AntwortenLöschen