Freitag, 3. Juni 2011

DER GOLDENE MITTELWEG?

Bei meinen Kommentaren in manchen Blogs werde ich immer darauf angesprochen, dass man den goldenen Mittelweg nehmen sollte (Buddhismus) und friedfertige Gedanken ausstreuen sollte und die Welt würde sich so, auf geistige Weise, von selbst zum Guten ändern. Die Änderung muss von Innen kommen. Geist beeinflusst die Materie.

Dies alles ist mir natürlich klar. Und der geistige Einfluss auf die Materie ist auch schon wissenschaftlich  bewiesen. Aber einfach friedfertige Gedanken auszustreuen genügt wohl nicht so ganz. Man muss auch sein Verhalten danach richten und nicht immer die anderen ändern wollen. Aber man vergisst immer wieder auch den Widersacher. Das sogenannte Böse. Was das Böse ist wissen wir ja alle. Auch was das Gute ist. Und das Böse wird sich von guten Gedanken nicht beeinflussen lassen um seinen Hang zum Bösen einzuschränken.

Wie soll man also das Böse beseitigen oder wenigstens einschränken? Durch Nichtbeachten? Für mich ist das nichts, denn ich bin gewohnt zu handeln. An und für sich habe ich absoluten Abstand von Politik, weltliche Religion und inneren Abstand vom Geld erreicht. Nur Kriegshandlungen könnten mich noch aufschrecken. Aber ich bin kreativ und habe dadurch mein Auskommen. Ich arbeite in der Grauzone. Was natürlich in Paraguay leicht ist. Ich bezahle keine Steuern ausser den 10% Verbrauchsssteuern. Meine Kirche ist der blaue Himmel und Geld lasse ich fliessen. Ich tausche es in brauchbare Dinge um und spekuliere nicht damit. Und so kann jeder von dem Geld profitieren. Zum Beispiel an meinem Auto das ich für meine Tätigkeiten benütze. Als erstes verdient der Händler daran. Als zweites die Reparaturwerkstatt und nicht zuletzt hat der Staat seinen Anteil über die Benzinsteuer um die Strassen auszubessern (oder auch nicht). Also ist ein Auto äussert gemeinnützig. Wenn man von den ungesunden Auspuffabgasen absieht.

Religion und Politik möche ich einmal beiseitelassen bei dem Kampf gegen das Böse. Denn das Böse ist im Detail wirksam. Und da ist dem Bösen das heutige Geldsystem ausgesprochen hilfreich. Ja es ist die heimtückische Hauptfalle in die unwissende Menschen hineingetappt sind. Und dahinter stehen Menschen  die sich dieses Monopolispiel ausgedacht haben. Bösartige und egoistische Kreaturen die sich durch das Spielgeld Einfluss und Macht erkauft haben. Ein einfaches Spiel des Bösen, verschleiert durch das Börsenroulette und die Zinsauswirkungen die einen ewigen Eiertanz um das Geld bewirken.

Natürlich gibt es da Lösungen. Sehr geeignete wenn man von der absoluten Geldabschaffung absieht, die ich bevorzuge und die ohne weiteres in einer Überflussgesellschaft möglich ist. Am meisten und gefühlsmässig bin ich dem Freigeld nach Sylvio Gesell (googeln) zugetan. Weil darin auch die Bodenreform enthalten ist. Ohne die kein gemeinnützliches Geldsystem greifen kann.

Also kann man hinter dem heutigen Geldsystem schon erkennen wer namentlich dahinter steckt. Oder welche Familienclane sich fast die ganze Welt unter den Nagel gerissen haben und sehr offen unterdrückt. Durch das Böse mit den entsprechenden Handlungen die zuerst im Geiste ausbaldowert wurden. Krieg und Hunger sind ihre Hauptinstrumente um sich die Menschen aller Klassen gefügig zu machen. Und Geld ist das Mittel zum Zweck um drei viertel der Menschen korrupt zu machen und sie zu Dieben und Mördern degradiert. Denn auch Beihilfe zum Mord, von Soldaten ausgeführt, ist und bleibt Mord! Es gibt keine Entschuldigung. Ohne die heutigen Geldsysteme könnten keine Grosskriege stattfinden. Ohne die gekauften Söldner und Wissenschaftler die die Waffen dazu entwickeln wäre das nicht möglich. Oder klipp und klar ausgedrückt, mit den gedungenen Mördern und Vergewaltigern.

Welche Lösung, ausser Notwehr bleibt da übrig? Ich sehe keine andere. Zuerst muss man mit dem eisernen Besen auskehren um etwas Neues entstehen zu lassen. Den GARTEN EDEN zum Beispiel. Der kritische Leser möge mir in einem Kommentar mitteilen welche andere Möglichkeit besteht um das Böse einzudämmen und unter Kontrolle zu halten. Meiner Meinung nach ist es für Boykott zu spät. Der militärische und polizeiliche Unterdrückungsapparat wird immer weiter ausgebaut. Aber wie immer erzeugt Druck Gegendruck. Irgendwann löst sich das Problem mit explosiver Kraft von selber.  Und dann gewinnt die erwachte Menschheit. Die Piratenschmarotzer wissen das und bunkern sich so langsam ein. Ihre Tage sind gezählt. Nichts mehr mit einem goldenen Mittelweg. Bauen wir auf den Ruinen den Garten Eden auf. So wie mein Stuttgart wieder aufgebaut wurde. Ich habe noch in den Ruinen gespielt und den Feind um Kaugummis angebettelt. Was für eine verrückte Welt!

Kommentare:

  1. Ja, was für eine verückte Welt - und sie wird vielleicht noch verückter, bis zur Umkehr. Diese, so hoffe ich noch zu erleben. Es gibt doch schon viele Menschen die es erkennen, dass die Menschheit in die Sackgasse bzw. in den Untergang treibt. Doch die Änderung kann nur über das Bewusstsein (den Geist) nachhaltig vonstatten gehen. Wo soll der eiserne Besen den kehren? Wer ist der Böse und wer der Gute? Wer soll das beurteilen? Das wäre eine Art Kreuzzug und so was würde die Menscheit mit den heutigen Waffen und moderne Technik nicht überleben, zumindest die meisten nicht. Viele Unschuldige und wetrvolle Menschen wären untergegengen. Die Veränderung kann nur auf geistiger Ebene stattfinden. Dort wirkt Gott auf uns ein. Das kann spontan sein, oder auch langsam, fliessend - wer die Bereitschaft zur Veränderung nicht hat, wird untergehen. So was nennt man Evolution. Ich glaube daran, dass der Schöpfer/Gott es nicht zulässt, dass seine mit Bewusstheit entwickelten Geschöpfe auf Erden durch einige "Entartet" untergehen. Dazu muß allerdings das Signal (Bewusstsein) noch da sein, das wir uns auf dem Weg zu Ihm befinden - mit unseren Eigenschaften zur Liebe,Achtung, Dankbarkeit und Demut. Sonst sind wir nichts weiter als aussterbende "Dinosaurier".

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  2. "Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet."

    (Aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes, 1891)

    "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.'
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

    Silvio Gesell, 1918

    Es dauerte tatsächlich "keine 25 Jahre" vom Ende des ersten bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges. Der dritte Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Durch das Ausbleiben dieser "überfälligen Sachkapitalzerstörung" hat die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz - sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten - heute ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht, sodass genau drei mögliche Szenarien unmittelbar bevorstehen:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    Eine "vierte Möglichkeit" gibt es nicht:
    http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?graph_diff=relative&graph_begin=1998&graph_end=2011-04&open=ewu&func=row&tr=AV3712&showGraph=1

    Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der "zur Sicherheit" noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf - und damit die Arbeitsteilung - mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als "Armageddon".

    Für die dritte Möglichkeit bedarf es der "Auferstehung der Toten". Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Werden Sie lebendig: http://www.deweles.de

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