Montag, 25. Februar 2013

Schulmedizin und Urkost

Nach einer zwangspause möchte ich doch wieder meinen blog weiterführen. Lange habe ich überlegt mein jetziges und sehr persönliches thema aufzugreifen. Aber nur gelebte lebenserfahrung kann authentisch herübergebracht werden. Nun denn...

Als kind hatte ich an einem becher genascht der mit unverdünnter brezellauge gefüllt war. Die nachlässigkeit irgendeiner person hatte dazu geführt, dass ich den becher erreichen konnte. Das hat mir dann vier monate koma und zwei jahre krankenhausaufenthalt beschert. Ich möchte noch hinzufügen, dass ein solcher unfall normalerweise tödlich verläuft und nur allerseltenst mit dementsprechenden folgen überlebt wird. Nun, ich schaffte es mit hilfe des damaligen Professors Dr. Kirschstein von dem Katharinenhospital Stuttgart. Ich möchte ihm hiermit posthum danken.

Er hat an mir neue methoden ausprobiert und so konnte er erfahrungswerte darüber weiter verbreitern. Und so habe ich vielleicht einigen anderen überlebenden schicksalsgenossen indirekt auch geholfen. Der Professor Kirschstein war ein sehr grosszügiger mensch und hatte in dieser schwierigen nachkriegssituation die kosten der operation von 4000 DM meiner Mutter erlassen. Auch den jahrelangen klinikaufenthalt wurde von ihm ermöglicht. Denn meine Mutter wäre nicht in der lage gewesen mich zu ernähren. Mit dieser vorgeschichte möchte ich zwischen sittlichen Ärzten und geschäftemachenden Ärzten unterscheiden. Und damit kommt die jetzige geschichte:

Vor ca. einem jahr hat sich in meiner rechten leiste ein knoten gebildet der sich dann bis zur eigrösse entwickelt hat und nach einem dreiviertel jahr aufgebrochen ist. Danach hat sich immer eine übelriechende flüssigkeit (wahrscheinlich lymphe mit fäulnisbakterien vermischt) gebildet. Dies habe ich dann drei monate versucht selbst zu kurieren. Leider habe ich da nicht gewusst was ich heute weiss. Die geschwulst hatte sich schon ziemlich zurückgebildet.

Nun denn, ich habe mich zu einem allgemeinarzt begeben der mich sofort in eine klinik wegen leistenbruchverdachts einwies. Die öffnung mit dem ausfluss hat er überhaupt nicht beachtet. In der klinik hat man mich den ganzen maschinendiagnosen wie ultraschall und computertomografie unterworfen und hämorroidengeschwulste festgestellt und anscheinend eine geschwulst am after als karzinös (krebs) verdächtigt. Nun, man hat mich dann eingeschläfert um das ding abzusäbeln und in das labor einzuschicken und hat die anderen hämorroiden mit laserlicht verschmort. Von leistenbruch keine spur. Die laborresultate ergaben dann tatsächlich einen bösen tumor den man sofort bestrahlen und chemoterapeutisch behandeln muss.

Da haben bei mir alle alarmglocken geläutet. Ich war schon zu viel von der naturheilkunde versaut und wusste genug über die schulmedizinwissenschaftlichen methoden bescheid und über nebenwirkungen von strahlen und chemo. Nein danke. Ich hörte dem Krankenhausarzt zu der mich sehr schonend auf meine jetzige situation vorbereiten wollte. Ja, er wollte mir sogar seelischen beistand von dem krankenhauspfarrer empfehlen. Was will der mir eigentlich über Gott erzählen den er selbst ja nicht erkannt hatte. Sonst wäre er ja nicht ein Pfaffe geworden. Auf einen schwätzer kann ich verzichten.

Nun sagte ich dem Krankenhausarzt, dass ich das sicher meinem ehemaligen zuckerkonsum, wie kuchen, schokolade, gummibärchen und sonst noch solche gesundheitsschädlichen dinge zu verdanken hätte das ich mir als einzigstes suchtmittel noch genehmigte. Denn alkohol und zigaretten hatte ich mir ja schon seit jahrzehnten abgewöhnt. Da unterbrach mich der Arzt schroff, dass dies nicht vom essen kommen würde sondern zufall wäre wen es treffen würde. Ich antwortete nichts mehr darauf und war froh darüber, dass ich am nächsten tag entlassen wurde. (Sonst wäre ich sowieso abgehauen). Der Arzt und das gesamte krankheitssystem hat sich mit der aussage vom zufall einer krankheit mir gegenüber die blösse gegeben. Wieviele menschen geben sich in die hände von solch ignoranten Ärzten und Medizinknechten?

Muss ich noch dazu sagen, dass mir das ganze nichts gebracht hat als eine schnellgewachsene geschwulst über der alten die innerhalb von einer woche doppelt so gross wurde wie die erste. Die alte geschwulst die aufgemacht wurde und deren wunde sehr nachlässig versorgt wurde ist immer noch nicht zu und sondert immer noch flüssigkeit ab. Am anfang hat meine frau noch gazefäden aus der wunde herausgepult. Jetzt schliesst sich die wunde langsam dank der fürsorge meiner Ehefrau. Ich habe mich wieder an alte erfahrungen in Paraguay mit der wundbehandlung von lehm erinnert. Das wende ich jetzt sehr erfolgreich mit heilerde an indem ich diese cremig mit wasser anrühre und zweimal am tag auf die jetzt nur noch kleine öffnung schmiere die auch nicht mehr stinkt. Bald wird dieses problem vergessen sein. Denn sicher hilft auch das natürliche gelee meiner Aloe  vera die meine Frau auf die wunde schmiert. Auch meine neue geschwulst ist zurückgegangen seit ich mich mit Franz Konz und seiner Urzeitkost auseinandersetze. Er hat recht! Ich kann es am eigenen leib verspüren. Ausserdem fange ich auch wieder an mich mehr zu bewegen um die lymphflüssigkeiten in schwung zu bringen. Im internet kann man sich über Franz Konz und Urzeitkost über alles informieren. Auch über sein buch das er geschrieben hat und über seinen "BUND FÜR GESUNDHEIT". Grossartiger aufklärer, dieser Franz. Ich möchte mich hiermit bei ihm bedanken. Er geht den dingen gründlich nach. So wie er es ja auch mit seinen Steuerberatungsbüchern gehandhabt hat.

Fazit:
Man muss bei krankheit sebstverantwortlich werden. Durch mutige Schriftsteller werden genügend informationen weitergegeben die man bis jetzt noch leicht im internet auffinden kann.


Kommentare:

  1. Sehr gutes Buch zum Thema Ur(Roh)Kost: http://www.allesroh.at/

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  2. Bei der Heilerde gibt es übrigens auch noch Grüne Mineralerde ("Argile verte") sowie Zeolith, Bentonit, Montmorillonit (siehe z.B. http://www.j-lorber.de/gesund/ernaehrung/mikrozeolith.htm#Bisher%20untersuchte%20Vorbeugungs-%20und%20Heilwirkungen und günstige Bezugsquelle, der ich beziehe: https://www.zeolith-bentonit-versand.de/) welche unterschiedliche Eigenschaften haben

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  3. und hochwertiges "Salz auf die Wunde" kann ggf. auch hilfreich sein, siehe http://luisenhall.de/ und Video auf der Startseite

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  4. Vielen Dank, Ralph, für die Ratschläge!
    Durch die Umstellung auf Rohkost hatte ich einige Probleme die jetzt verschwinden. Entgiftung ist eben unangenehm. Aber ich bin jetzt schon ganz gut beieinander und fühle mich wieder kräftiger.

    Bei Salz auf der Wunde habe ich bei Konz gegenteiliges gelesen. Dass die Wunde schlechter heilt. Nun denn, ich versuche es mit Wildkräutern von Innen her die jetzt wieder so langsam wachsen. Das Wetter ist leider nicht schön. Aber das gibt sich ja bekanntlich. Der Frühling wird kommen und meine Besserung auch. Und dann bin ich auch wieder fit um mein Blog regelmässiger zu bedienen.

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  5. Musik aus Müll-Instrumenten begeistert Menschen aus aller Welt

    Es hört sich vielleicht seltsam an, doch das macht es noch lange nicht unmöglich: In Paraguay entsteht derzeit eine Doku mit dem Namen Landfill Harmonic. Es geht darin um ein ganzes Jugendorchester, dass ausschließlich mit Instrumenten musiziert, die aus Abfall gemacht sind. All der Schrott hört sich allerdings nicht nach Schrott an – ganz im Gegenteil: Mozart, Bach und Beethoven würden dies wohl mit Stolz bestätigen.

    Aus Müll lässt sich ja so manches basteln, aber dass man daraus Instrumente formt, die wie nagelneue aus einem Musikladen klingen – das glaubt man kaum. Doch es ist möglich. Aus Müll gemachte klassische Instrumente wie Violine, Cello und Co., sind das Endprodukt kreativer Menschen, deren Not erfinderisch machte. Recycling gibt hier sozusagen “den Ton an”. ;-)

    Der Grund für dieses wundervolle Projekt ist die Armut und Hoffnungslosigkeit vieler Kinder auf der ganzen Welt. Tagtäglich kämpfen sie ums Überleben. Viele Kinder in Entwicklungsländern arbeiten als Müllsammler. Welchen gesundheitlichen Risiken sie damit ausgesetzt sind, ist wohl jedem bewusst. Es musste eine Lösung her und so hatte der Orchesterleiter Szaran gemeinsam mit dem Musiklehrer Fabio aus dem paraguayischen Cateura, eine geniale Idee: Sie verfolgten ein gemeinsames Ziel, nämlich die Kinder von der Straße zu holen um ihnen wieder Hoffnung zu geben. Kinder für Musik zu begeistern – welch schöne Idee, doch das Problem war, dass es mehr Kinder als Instrumente gab. Aus dieser Situation entwickelte sich jedoch die bahnbrechende Lösung aus Müll Musikinstrumente zu bauen.

    Diese tolle Geschichte begann bereits im Jahre 2002 mit der Initiative “Sonidos de la Tierra” (“Klänge der Erde”). Seither konnten über 3.000 Kinder in den Elendsregionen Paraguays für Musik begeistert werden. Bereits über 80 Konzerte wurden in Paraguay und sogar im Ausland aufgeführt.

    Wertlos ist eben nicht gleich wertlos: Landfill Harmonic wird über dieses beeindruckende Projekt berichten und möchte damit der Welt zeigen, dass selbst aus scheinbar wertlosem Schrott wundervolle Klänge entstehen können.
    Wenn Musik von Herzen kommt, was spielt es da noch für eine Rolle, wie die Töne entstehen. Ist es nicht wundervoll, was geschehen kann, wenn man das Leben fließen und ihm Raum für Kreativität lässt. :-)

    http://www.gute-nachrichten.com.de/2013/03/erfolgsgeschichten/musik-aus-muell-instrumenten-begeistert-menschen-aus-aller-welt/

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  6. Hallo Anonym,
    vielen Dank für diesen Kommentar. Ja, in Paraguay gibt es viele Experimente die aus der Armut heraus ausprobiert werden. Ich kann jetzt leider nicht darauf eingehen weil ich mich damit nähers beschäftigen müsste und ich zur Zeit etwas abgelenkt bin.

    Wenn ich wieder in Paraguay bin (vielleicht in drei Monaten) werde ich diese Experimente verfolgen und darüber berichten.

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